Ackersenf

Wissenschaftlicher Name Sinapis arvensis

 

Volksnamen: wilder Senf, Hederich

verwendete Pflanzenteile: Blätter, Blüten, Samen

Inhaltsstoffe: Senfölglykoside (v.a. in den Samen), Vitamin C, Provitamin A, Eiweiß, Mineralien

Sammelzeit: Frühsommer bis in den Herbst hinein

Eigenschaften: antirheumatisch, durchblutungsfördernd, verdauungsfördernd

Anwendungsgebiete: Appetitlosigkeit, Bronchitis, Halsschmerzen, Schmerzen, Stoffwechselschwäche, Verdauungsschwäche, Rheuma

 

Medizinisch wird der Ackersenf heute jedoch kaum noch angewendet. Einsatz findet er als Bach-Blüte MUSTARD sowie in der Küche.

Da wird der Ackersenf als Salat oder spinatartiges Gemüse sowie als Zugabe zu Salaten, Gemüsen und Suppen sowie zu Kräuterquark verwendet.

 

Ackersenf-Essig

125g Samen vom Ackersenf

1/2 TL Senfkörner, gelb

0,5l Essig (Weinessig)

 

Die gelben und die Ackersenfsamen in einer Küchenmaschine mahlen oder im Mörser zerreiben. Dabei den Essig auf ungefähr 35°C erwärmen und über das Senfmehl gießen. Alles gut miteinander verrühren und in einem verschließbaren Gefäß für 7 Tage stehen lassen. Danach die Masse durch ein feines Mulltuch seihen. Zur Lagerung in kleine, gut verschließbare Fläschchen füllen.

Der Essig passt sehr gut zu kräftigen Blattsalaten (Rucola, Feldsalat, Bataviasalat, Radiccio) oder zum Würzen einer Linsensuppe.

 

Ein weiteres Rezept ist ist hier zu finden

 

Der Ackersenf gehört zu den so genannten Zeigerpflanzen und zeigt einen basischen Boden an.