Gewöhnliche Goldrute
lat. Bezeichnung: Solidago virgaurea
Volksnamen: Goldraute, Heidnisch Wundkraut
Verwendete Teile: Blühende Triebspitzen
Sammelzeit: Juli/August
Inhaltsstoffe: Saponine, Gerbstoff, Bitterstoff, ätherisches Öl, Flavonoide
Wirkungsweise: harntreibend, entzündungshemmend, wundheilend, zusammenziehend
Verwendung: Nierenentzündung, Harnvergiftung, Ödeme, harnsaure Nieren- und Blasensteine, Darmentzündung, Durchfall, unsere stärkste Nierenpflanze, Diuretikum (Förderung der Harnausscheidung), bei Wasseransammlung im Körper (Ödeme), Steine in Niere und Blase, Infektion der Harnwege, fördert die Ausschwemmung von Harn- und Giftstoffen, Prostataleiden, Eiweiß im Urin, im MA nur als Wundheilkraut bekannt, Rademacher entdeckte erst letztes Jh. die vorzügliche heilende Wirkung auf die Nieren, baut Nierengewebe auch auf und kräftigt es
In der Naturheilkunde wird das blühende Kraut der Gewöhnlichen Goldrute (Solidago virgaurea) bei Nierenleiden, Störungen der Harnabsonderung, Wundheilung, Rheuma und Gicht wegen der harntreibenden, spasmolytischen (krampflösenden) und antiphlogistischen (entzündungshemmenden) Wirkung ihrer Inhaltsstoffe (Saponin, Gerbstoff, ätherische Öle) geschätzt.
Volksmedizin:
Neurodermitis, Hautallergien, Geschwüre, Diphtherie, Leberleiden, Dysmenorrhoe; bei den Indianern wird die kanadische Goldrute bei Klapperschlangenbissen sowie bei Halsweh(frische Blüten kauen) eingesetzt,
Sonstiges:
sollte in keinem Entgiftungs- und Ausleitungstee fehlen, nicht Nieren reizend. Vorsicht bei Herzschwäche, Wasseransammlung sowie bei verringerter Nierentätigkeit