Sauerampfer
lat. Bezeichnung: Rumex acetosa
Pflanzenfamilie: Knöterichgewächse (Polygonaceae)
Sammelzeit: vor Beginn der Blüte
Verwendete Teile: das ganze Kraut
Inhaltsstoffe: Oxalsäure, Flavonglykosid, Vitamin C
Eigenschaften: appetitfördernd, harntreibend, blutreinigend, leberstärkend
Wirkungsweise:
hoher Vitamin C- und Mineralstoffgehalt, gut geeignet als erster
Vitaminlieferant im Frühjahr, appetitanregende, leicht abführende Wirkung,
(wegen des hohen Oxalsäuregehaltes nicht in zu großen Mengen und zu häufig
verzehren!)
Nieren-, Rheuma- und Tuberkulosekranke sollten allerdings auf den Verzehr von Sauerampfer verzichten, er enthält einen zu hohen Anteil an Oxalsäuren. Diese Säuren können allerdings bei übermäßigem Verzehr auch bei gesunden Menschen Nierensteine und Nierenschädigungen hervorrufen. Dem kann man durch Abkochen und Abgießen des Kochwassers ein wenig entgegenwirken.
Tee
Aus den frischen und/oder getrockneten Blättern oder den Wurzeln kann man einen Aufguss zubereiten, den man zur Blutreinigung bei Hautkrankheiten und Entzündungen der Mundschleimhaut trinkt.
1 Zwiebel
2 Esslöffel Butter
4 Esslöffel Mehl
2 Hände voll Sauerampfer-Blätter
Schmand, Pfeffer, Salz
Zubereitung:
Die Butter in einem Topf aus lassen, die Zwiebel, fein gewürfelt, darin glasig dünsten. Die Sauerampfer Blätter, gehackt dazu geben und mit dünsten. Anschließen das Mehl darüber stäuben, anschwitzen. Mit Wasser auffüllen und gut rühren, dass sich keine Klumpen bilden. Wenn eine sämige Suppe entstanden ist, mit Schmand, Salz und Pfeffer abschmecken.