Vitamin C-Hochdosis-Infusions-Therapie

Warum Vitamin C als Infusion und nicht per Zitrusfrucht?
Ganz einfach: Die Aufnahmefähigkeit des Körpers über oral zugeführtes Vitamin C ist stark begrenzt. Im Rahmen der Hochdosistherapie werden aber große Mengen benötigt, meist 15.000 mg = 15 Gramm oder auch mehr.

Wann ist die die Hochdosis Vitamin C Kur angezeigt?
- Infektanfälligkeit
- Verminderte Leistungsfähigkeit, Müdigkeit, Stress
- Depressive Zustände / Angstzustände
- Virale Infekte und bakterielle Infekte
- Pilze im Verdauungstrakt
- Begleitende Therapie bei bösartigen Erkrankungen
- Wundheilungsstörungen
- Verbesserung des Heilungsverlaufes nach schweren Erkrankungen und nach Operationen
- Behandlung chronischer Schmerzen
- Rheuma
- Asthma bronchiale und chronische Bronchitis
- Allergien
- Senkung von Blutfett und Blutcholesterin
- Angina pectoris (auch zur Vorbeugung)
- Durchblutungsstörungen des Gehirns
- Thrombose und Emboliegefährdung
- Vorsorge und Therapie von Belastungen mit Umweltgiften,
- Schwermetallen und Lebensmittelzusatzstoffen
- Alkoholentzug
- Raucherkur / Nikotinentzug

Was bewirkt die Hochdosistherapie?

Stimulierung der Leukozyten
Leukozyten (weiße Blutkörperchen) bedürfen zur Entfaltung Ihrer Phagozytoseaktivität (Fressfunktion von Fremdstoffen) einen bestimmten Anteil an Ascorbinsäure. Ist sie in den Zellen nicht ausreichend vorhanden, wird die Abwehrfunktion der weißen Blutkörperchen erheblich eingeschränkt. Das bedeutet: Dort wo sie benötigt werden, nämlich im Bereich von Infektionsherden oder Tumoren, sind sie nur in unzureichender Anzahl verfügbar. Krebspatienten weisen stets einen erheblichen Mangel an Vitamin C auf.

Bekämpfung von krebserregenden und giftigen Substanzen
Ascorbinsäure ist in der Lage, krebserzeugende (karzinogene) Substanzen zu oxydieren und zu eliminieren. Hierzu gehören hauptsächlich Schwermetalle wie Blei, Quecksilber, Cadmium usw. Auch bei Nikotinbelastung oder vermehrtem Arzneimittelgebrauch kann durch Gabe von Vitamin C die Ausschwemmung dieser belastenden Substanzen verbessert werden. Durch die Überdüngung der Felder und Konservierung der Lebensmittel gelangen täglich mehr oder weniger große Mengen Nitrat über die Nahrung in das Verdauungssystem. Ascorbinsäure verhindert die Umwandlung von Nitrat in karzinogene N-Nitroso- Verbindungen. Dies bedeutet, dass Vitamin C auch als Schutz gegen Tumorbildung im gesamten Verdauungssystem angesehen werden kann. Dank seiner biochemischen Eigenschaften kann Vitamin C eine Vielzahl von organischen oder anorganischen Giftstoffen unschädlich machen. Infolgedessen können neben den bereits erwähnten Schwermetallen und Nitrosaminen auch Belastungen durch andere Umweltgifte, Lebensmittelzusatzstoffe, Suchtdrogen, Kohlenmonoxid und Schwefeldioxid beeinflusst werden, in dem dass die Toxizität dieser Stoffe im Körper abgebaut wird.

Radikalfänger (Anti-Oxidanz)
Freie Radikale sind äußerst reaktive Teilchen welche in Körperzellen Zellstrukturen zerstören können. Dadurch wird die Widerstandskraft dieser Zellen geschwächt mit der Folge, dass die Sensibilität der Zellen gegenüber Einflüssen von Außen um ein Vielfaches erhöht wird. Nicht selten resultieren aus diesen Vorgängen eine Reihe degenerativer Erkrankungen. Ein Antioxidanz hingegen schützt die körpereigenen Zellstrukturen vor den schädlichen Einwirkungen des Sauerstoffs, indem es selbst mit Sauerstoff reagiert. Neben Vitamin C besitzen auch Vitamin E und A antioxidative Eigenschaften. Der große Vorteil von Vitamin C ist jedoch sein Vermögen, schnell und unmittelbar in die Zelle einzudringen und seine antioxidative Wirkung direkt in den Zellen zu entfalten.

Aufbau von Kollagen

Kollagen ist ein wichtiger Bestandteil des Bindegewebes und für den Aufbau von Knochen, Muskulatur und Blutgefäßen erforderlich. Ascorbinsäure ist mitverantwortlich für die Biosynthese des Kollagens. Bei Vitamin C-Mangel ist das Bindegewebe geschwächt und somit durchlässiger für Krankheitskeime. Unser Körper ist damit krankheitsanfälliger, aber auch anfälliger für den Befall von Metastasen. ln Studien ist nachgewiesen, dass hohe Konzentrationen von Ascorbinsäure die Festigkeit von Kollagen achtmal erhöht.

Senkung des LDL-Cholesterins
Vitamin C aktiviert den Cholesterinabbau in der Leber und senkt den Cholesterinspiegel im Blut, bewirkt eine Steigerung der HDL- Fraktion (gute Blutfette) der Blutfette bei gleichzeitiger Senkung der LDL- Fraktion (gefährliche Blutfette). Dadurch kann das Arterioskleroserisiko gesenkt werden und Erkrankungen von Herz, Kreislauf und Gefäßsystem, Angina pectoris und Zerebralsklerose vorgebeugt werden.

Stimulierung der Immunglobulin-Synthese
Hohe Dosen Vitamin C stimulieren die Immunglobulln- Synthese und steigern somit die spezifische körpereigene Abwehr.

Stimulierung der Interferon-Synthese
Interferone spielen bei der Behandlung von Krebs und Infektionskrankheiten eine bedeutende Rolle. Interferone sind Proteine, also Eiweiße, mit antiviraler und antiproliferativer Wirkung. Sie werden von unseren Zellen selbst gebildet und sind hierdurch in der Lage, sich vor den schädlichen Einwirkungen der Viren zu schützen.

Wirkung bei bösartigen Tumoren
Die ausgesprochen positive Wirkung hoher Dosen von Vitamin C bei den unterschiedlichen Krebsarten ist belegt. Es festigt das Bindegewebe und reduziert die Hyaluronidaseproduktion der Krebszellen. Somit wird die Ausbreitung von Metastasen (Tochtergeschwülsten) eingeschränkt. Es kann die negativen Wirkungen einer Chemo- und Strahlentherapie reduzieren, lindert Schmerzzustände und verbessert somit den Allgemein- und Ernährungszustand.

Weitere Wirkungen der Ascorbinsäure:
- Stimulierung der Produktion von Nebennierenhormonen
- Abbau und Ausscheidung von Histamin
- Stimulierung des Komplement-Systems
- Stimulierung der Prostaglandin-Synthese
- Synthese des Carnitins