Homöopathie
Similia similibus curentur
- Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt
So sagte der es der Begründer der
Homöopathie Samuel Friedrich Hahnemann. Der Sohn eines Meißner Porzelanmalers
studierte u.a. in Leipzig und Wien Medizin. In seinem Leben arbeitete er aus
verschiedenen Gründen in verschiedenen Orten, so in Köthen und Leipzig. Seinen
Lebensabend verbrachte er mit seiner zweiten Frau in Paris, wo er auch begraben
liegt.

Was ist Homöopathie?
Am Anfang steht die homöopathische
Arzneimittelprüfung: Eine gesunde Testperson nimmt einen Stoff (in der Regel in
einer homöopathischen Verdünnung) ein und notiert alle Symptome, die dann
auftreten. Die von verschiedenen Personen notierten Symptome ergeben dann das
Arzneimittelbild. Dies nennt man Arzneimittelprüfung.
Wenn nun ein kranker Mensch zu einem homöopathisch arbeitenden Arzt oder
Heilpraktiker kommt, erfasst dieser die Gesamtheit
aller Symptome (sowohl die körperlichen als auch die geistigen) des Kranken und
sucht nun nach dem Mittel, welches bei der Arzneimittelprüfung die ähnlichstes
Symptome erzeugt hat. Dieses Mittel wird dann in einer dem Leiden entsprechenden
homöopathischen Verdünnung dem Kranken verabreicht. Durch die homöopathische
Verdünnung, auch Potenzierung genannt, werden dem Köper die ihm zur Gesundung
fehlenden Informationen zugeführt.
Durch die Potenzierung werden einerseits giftige Stoffe zu ungiftigen und
andererseits werden andere Stoffe so erst für den menschlichen Körper
aufschließbar.